Herrmannbesprechungen

02 2020 Cicero-Zeitschrift für politische Kultur 02 2020 Buchkultur 02 2020 Literaturhaus Wien
03 2020 Süddeutsche Zeitung 03 2020 Wiener Zeitung 03 2020 Deutschlandfunk Kultur 04 2020 biztravel 04 2020 Die Furche 05 2020 Die Presse 05 2020 Österreich-Bibliotheken im Ausland 05 2020 Frankfurter Rundschau


Björn Hayer, Cicero: [ … ] Herrmann ist ein unmittelbar unserer Gegenwart entsprungenes Buch: satt an Realität, reich an tragischer Komik und brillant in seiner sprachlichen Ausdrucksschärfe.

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Bernd Schuchter, Buchkultur: Von Familienzwängen und Abstiegsängsten, früheren Verfehlungen und dunklen Geheimnissen erzählt Bettina Gärtner in Herrmann und irritiert mit seltsam teilnahmslosem Blick auf die Welt. [ … ]

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Veronika Hofeneder, Literaturhaus Wien: Herrmann ist der Titelheld aus Bettina Gärtners neuem Roman, an die eigenwillige Schreibweise seines Namens gewöhnt man sich ebenso schnell wie man dank Gärtners sogartigem Erzählstil in seine Geschichte eintaucht. [ … ] Neben einer reichlich skurrilen Milieustudie über das Leben in der österreichischen Provinz ist Herrmann auch ein Roman über aktuelle Arbeitswelten, die Bettina Gärtner eloquent und mit viel Sprachwitz präsentiert.

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Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung: [ … ] Herrmann, Mitte vierzig, lebt in der österreichischen Provinz unter Umständen, die sich durch eine merkwürdige Mischung aus Kompliziertheit und Ödnis auszeichnen, und die deshalb etwas mühselig zu resümieren sind, obwohl (oder weil) sie von Bettina Gärtner mit geradezu bürokratischer Akribie geschildert werden. [ … ]

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Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung, in der Bücher-Rundschau Die Poesie vom Tiere aus: [ … ] Die in Wien lebende Bettina Gärtner spielt in ihrem Roman Herrmann (Droschl, 2020) mit dem skurrilen Extrem einer „Fuchswerdung“, einem menschlichen Dasein, das seine Erfüllung und seinen Frieden im „Fuchsgefühl“ findet. Hier wird nicht das Tier vermenschlicht, sondern der Mensch zum Tier [ … ]

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Die österreichische Autorin Karin Peschka in der Reihe Autor*innen empfehlen Autor*innen im Literaturmagazin Lesart im Deutschlandfunk: [ … ] Nichts fällt aus dem Rahmen in diesem Buch – und gleichzeitig alles. Es ist klug, es nimmt mit, es ist voller Ideen und wunderbar geschrieben.

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Karin Peschka
Putzt euch, tanzt, lacht
Roman, Otto Müller Verlag, Frühjahr 2020


Buchtipp von Oliver Graue auf biztravel: [ … ] Akribisch beschreibt die Autorin die Lebenswelt Hermanns, lässt kein noch so kleines Detail aus – und nutzt dabei genau die Mittel, welche die sinnentleerten, von Anglizismen und Restrukturierungen geprägten Berufstätigkeiten Hermanns ausmachen. Damit ist der Roman auch so etwas wie eine höchst gelungene Milieustudie des heutigen Job-Lebens.

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Maria Renhardt, Die Furche: [ … ] In 56 Kapiteln rollt Gärtner entlang der biografischen Eckdaten der Hauptfigur Ereignisse aus, die eine präzise Zeichnung der Sozialstruktur und der Dorfwelt darstellen. Ein Gewebe aus sorgfältig miteinander verzahnten Rückblenden und Erinnerungen verbindet sich zu einem Puzzle, das Stück für Stück immer mehr an Kontur gewinnt. [ … ]

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Hermann Schlösser, Die Presse: [ … ] Die Autorin lässt ihre Figuren in ihren jeweiligen Sprachen denken, reden und handeln. Literarisch gesehen ist das nicht ohne Risiko, denn allzu oft wiederholte Phrasen können auch dann langweilig werden, wenn sie ironisch zitiert werden. Aber trotz einiger Durststrecken ist die sprachliche Exaktheit eine große Qualität des Romans. [ … ]

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Österreich-Bibliotheken im Ausland: Die 1962 in Frankfurt am Main geborene, aber seit frühester Kindheit in Wien lebende Bettina Gärtner hat mit ihrem Roman Herrmann (Literaturverlag Droschl) »ein satirisches österreichisches Sittenbild« vorgelegt, wie Hermann Schlösser in der »Presse« meint. [ … ] Alle Gestalten des Romans werden »von innen porträtiert«, es braucht also keine »besserwisserische Autorin«, die ihrer Leserschaft erklärt, »wie falsch die Figuren ihres Romans leben«. Vor allem aber lässt sie »ihre Figuren in ihren jeweiligen Sprachen denken, reden und handeln«. Dieses »wahllose Durcheinander im Sprachgebrauch« erweist sich denn auch »als markantestes Symptom der dargestellten Lebenskrise«. (lmv)

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Judith v. Sternburg, Frankfurter Rundschau: Bettina Gärtner unterläuft Erwartungen auf eine milde friedfertige Weise, aber doch hinterrücks genug, um ihren Roman Herrmann spannend zu machen. [ … ]

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