Schafsbesprechungen

06 2015   Der Standard
06 2015   WeiberDiwan
07 2015   Bücherschau
10 2015   Buchkultur
11 2015   Wiener Zeitung
12 2015   Literaturhaus Wien
12 2015  
schreibkraft – Das Feuilletonmagazin

Formen, in denen sich das Falsche spiegelt

Der Standard Franz Schörkhuber (Online 9.6./Print 10.6.2015):

Bettina Gärtners Romanerstling findet eine witzige Sprache für eine traurige Welt

Wien – Unter Schafen ist das starke Romandebüt einer Autorin, die es versteht, sprachliche Formen zu entfalten, in denen sich die Widersprüche der beschriebenen Welt spiegeln. Die von Bettina Gärtner geschilderte Gesellschaft bewegt sich in einem hermetisch abgeriegelten Raum, in dem die Menschen einen Zynismus bemühen, der gegen jede aufkeimende Hoffnung auf ein anderes Leben immunisiert. Die Figuren scherzen, träumen und dichten – aber ohne echten Glauben, dass dies an ihrer Lage noch irgendetwas ändern könnte.

 Das Buch handelt von vier Tagen aus dem Leben Klaras. Ihr Zuhause ist eine „vorhersehbare Villen- bis Einfamilienhausgegend in waldnaher Randlage einer nicht übertrieben großen Großstadt dort im Westen, wo er auf den Osten trifft.“ Dieser Westen wird überstrahlt von einem Konzernemblem, „das den Mond vom Himmel drängt und zum Angriff auf die Sonne rüstet.“ Im paradiesisch erahnten Osten dagegen (die georgische Region Sawetien ist der einzige namentlich bezeichnete Ort) weiden die Schafe, die sich der Kosmetikkonzern mit verlogenen Praktiken anzueignen weiß.

Verlogener Wohlstand

Klara ist die beste Freundin der Tochter des Konzernchefs und die Frau jenes Manns, der den Betrieb bald übernehmen soll. Sie hat eine Affäre mit dem Mann dieser besten Freundin, von der sie ihrerseits fürchtet, dass sie mit ihrem eigenen schläft. Während die beiden Männer geschäftlich im Osten unterwegs sind, versuchen sich die Frauen im Westen aus dem Weg zu gehen.

Das aber ist gar nicht so einfach, da sie zusammen im Komitee sitzen, das den Empfang eines georgischen Geschäftspartners vorbereiten soll. Außerdem scheint etwas mit der pubertierenden Tochter nicht zu stimmen, die jeden Abend im Stall hinter dem Haus verschwindet, wo das vor Jahren über die Grenzen geschmuggelte Schaf sein einsames Dasein fristet.

Die durchgehend aus Klaras Perspektive geschilderte Geschichte handelt von grotesken Verwirrungen, melancholischen Erinnerungen und bloß noch zynisch sich äußernden Hoffnungen in einer Gesellschaft, wo jeder den andern belügt und keiner mehr sich selbst traut.

Lustig, poetisch, verstörend

Dabei gelingt der in Frankfurt geborenen, in Wien lebenden Autorin das Kunststück, die beklemmende Lage ihrer Figuren zur Darstellung zu bringen, indem sie diesen eine Sprache schenkt, die zuerst lustig, zuweilen sogar poetisch, dann aber auf das Tiefste verstörend ist. Die ins Detail driftenden Bewusstseinsströme Klaras sind immer wieder durchsetzt von Gedanken klarster Einsicht über die Abhängigkeiten ihres Daseins. Deren Bedeutungen verkehren sich aber mit der darauffolgenden Handlung oft in ihr Gegenteil. Worüber man zuerst noch lachte, das erweist sich im Nachhinein als etwas, das zum Weinen ist.

„Das seltsame Sein bestimmt das Bewusstsein“ – dieses Marx’sche Diktum legt die Autorin einer ihrer von den kapitalistischen Gewalten bedrängten Figuren in den Mund. So reflektiert diese Gestalten auch erscheinen mögen, bezeugt die Art, in der sie sich äußern, zugleich die Ohnmacht, mit der sie den Tatsachen gegenüberstehen. Der sterile Zynismus, der in fast allen ihrer Gespräche mitschwingt, wirkt wie ein Spiegelbild der beklemmenden Lage, in der sie sich befinden.

Klara entscheidet sich daher zum Ende hin auch dafür, aus dem Marx’schen Materialismus das Gegenteil zu machen und das unerträgliche Sein schlicht zu leugnen: „Ich nehme mir das Recht auf eine Version der Wirklichkeit heraus, die mich am Leben hält … Es könnte also auch ganz anders sein. An dieses Könnte will ich mich halten und klammern.“

# Online-Version auf derstandard.at

Das Schaf und der Konzern

WeiberDiwan Gabriele Mraz (Online 21.06.2015/Printausgabe):

Swanetien in Georgien – dort kommen die Swanenschafe her, aus denen das Fett gewonnen wird, mit dem der Konzern seine Gewinne einfährt. Der Konzern steht an der Grenze zwischen Ost und West, in einem vor dem Ausplaudern von Firmengeheimnissen geschützten Ort, in der der Hundeführer seine Runden dreht. Die Geschichte wird von Klara erzählt, der Frau von Manek, der an einer hohen Position im Konzern steht. Norma ist die Tochter des Konzernchefs, ihr Mann Fredd scheint aber als Nachfolger weniger geeignet. Manek und Fredd sind oft in Georgien, während Klara und Norma als ehrenamtliche Konzerngattinnen fungieren. Und dann gibt es noch Klaras Bruder, der auf einmal mitten in den gesellschaftlichen und strategischen Ritualen und Ränkespielen auftaucht. Manek hat zudem eines der heiligen Swanenschafe entwendet, das im Garten von Klara versteckt in einem Schupfen lebt. Wird der Bruder es entdecken? Was wird der Konzern tun? Ein witzig geschriebener Lesegenuss für LeserInnen mit Vorliebe für ziemlich schräge Geschichten. 

# Online-Version auf weiberdiwan.at

Roman um einen zwiespältigen Pharmakonzern

Bücherschau Rudolf Kraus (Online 15.07.2015/Printausgabe):

Ein zwiespältiger Pharmakonzern beherrscht das Leben der Erzählerin und Hauptperson Klara, sowie ihrer Familie, ihrer Freundin Norma und ihrer Nachbarn. Dieser Konzern, geführt und gelenkt von Normas Vater, stellt aus dem Fett der Swanenschafe, einer Schafsrasse, die im georgischen Hochtal Swanetien beheimatet ist, eine legendäre Seilsalbe her und offenbar auch weitere pharmazeutische Produkte. Die Rezeptur dieser Salbe ist ein streng gehütetes Geheimnis. Nur Normas Vater weiß die Rezeptur und er selbst stellt die Salbe nächtens in der Fabrik her.

Im Konzern arbeiten viele Laboranten und Forscher, aber über alles wird ein Mantel des Schweigens geworfen. Geheimnisse, Verschwörungstheorien und Spionage sind wesentliche Themen. Scheinbar steht man vor irgendeinem Durchbruch und Klaras Ehemann Manek dürfte dabei eine entscheidende Rolle spielen, doch das wird im Roman nicht aufgelöst. Ein Swanenschaf, das im Stall von Klaras Garten untergebracht ist, verschwindet eines Tages, während kurz davor Klaras Bruder als angeblicher georgischer Forscher auf Wunsch des Konzerns bei ihr untergebracht wird. Viele Erinnerungen werden geweckt, nebenbei erfährt man auch von einer Affäre von Klara mit Normas Ehemann Fredd und von Geschichten aus der Kindheit und aus der Gegenwart.

Manches wirkt überzogen, aber auch überlagert in diesem Roman, der aber sehr wohl einiges an Humor und Kuriosität aufzuwarten hat. Ein durchaus interessantes Debüt.

# Online-Version auf buecherschau.at

Belletristik quergelesen

Buchkultur – Österreich Spezial (Ausgabe 162A, Oktober 2015):

Kriminalroman und Komödie in einem: Mit viel Witz wird eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und eine Pharmaindustrie, die alles in den Hintergrund drängt, erzählt.

Kafkaesk

Wiener Zeitung Werner Schandor (Online 28.11./Print 29.11.2015):

Kontrastreich und überzeichnet wie einen Film von Wes Anderson setzt die Autorin Bettina Gärtner ihren Debütroman Unter Schafen auf. Vordergründig geht es in dem skurrilen Kammerspiel um einen Ehebruch und die Machtverhältnisse in einem familieneigenen Pharmakonzern, der aus dem Fett georgischer Schafe Kapital schlägt. Doch allmählich schälen sich Lügen und Geheimnisse aus dem Geschehen, und die Ebene des Symbolischen senkt sich in der zweiten Hälfte des Buches schwer über das Erzählte: Der Bruder der Ich-Erzählerin Klara kommt als Gast des Konzerns ins Haus, ein Zuchtschaf soll entführt werden, und die paranoiden Maßnahmen des Sicherheitsdienstes bestimmen das Geschehen, das am Ende mehr Fragen hinterlässt als es Antworten gibt. Wie heißt es gegen Ende im Buch: Das Schaf hat einen so zufriedenen Eindruck gemacht. Letzten Endes bleiben aber Tiere rätselhaft. – Ebenso wie das in sich geschlossene, leicht kafkaeske Universum, das Bettina Gärtner in Unter Schafen eröffnet.

# Online-Version auf wienerzeitung.at

Von Schafen und anderen Wölfen

Literaturhaus Wien, Buchmagazin Bernd Schuchter (Online 09.12.2015):

Bettina Gärtners eigenwilliger Debütroman beginnt wie eine der vielen Folgen über die gelangweilten Hausfrauen der Wisteria Lane, die das US-amerikanische Vorstadtidyll in der Abendserie Desperate Housewives unterlaufen, indem permanent Morde passieren, Affären vertuscht werden oder andere dunkle Geheimnisse verschwiegen oder aufgedeckt werden. Wir befinden uns nahe der georgischen Grenze und ein ganzes Dorf steht hier im Zeichen eines großen Konzerns, dessen Logo alles überstrahlt, und der ein Geheimpatent zur Verwendung der Fette der kostbaren Rasse der Swanenschafe hat und dieses Geheimnis gut zu hüten weiß. Die Firma macht Millionen mit der Herstellung medizinischer Salben.

Während die Männer im Auftrag der Firma in Georgien unterwegs sind, laden sich die Hausfrauen gegenseitig zu albernen Cocktailpartys ein, bei denen auf schicken Tabletts Tee, Sekt und Kuchen gereicht werden. Albern deshalb, weil diese „Damennachmittage“, wie die Erzählerin Klara diese Treffen nennt, nicht in einem mondänen Vorort von Beverly Hills stattfinden, sondern mitten im Nirgendwo. In der Einöde des georgischen Grenzlands. Seit Klara dort wohnt, hat sie schon an die dreihundert solcher Nachmittage mitgemacht, ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Dabei macht ihr Mann Manek gerade Karriere im Konzern, nicht nur wegen seiner Fähigkeiten, sondern weil es für den Firmenpatriarchen eigentlich keinen Nachfolger gibt; der hatte einem Dorfältesten einst das Geheimnis um die Schafsfette abgeschwatzt, die Grundlage seiner Firma, und hütet dieses Geheimnis mündlich bis zum bald zu erwartenden Tod. Seine Tochter Norma, die natürlich die beste Freundin von Klara ist, hat sich in den Schwerenöter Fredd verliebt und ihn geheiratet. Fredd hingegen, der wohl mit allen Damen, deren er habhaft wird, ein Verhältnis oder zumindest ein Techtelmechtel beginnt, ist ein Hallodri, dem die Zukunft des Konzerns nicht anvertraut werden kann. Derzeit hat sich Klara zu einer Liebelei überreden lassen, und während Fredd dieses Mal von Liebe spricht, hat Klara ganz andere Sorgen. Ihr Bruder aus Kindheits- und Jugendtagen, der nicht eigentlich ihr Bruder ist, sondern nur von ihrer Mutter miterzogen wurde, weil seine eigene früh gestorben war und sie beste Freundinnen waren, hat seinen Besuch in der georgischen Provinz angekündigt. Seit sie als Jugendliche den Fehler gemacht hat, mit ihm zu schlafen, haben sie sich nicht mehr gesehen. Und zu allem Überdruss kündigt der Konzern Klara an, dass ein georgischer Nachwuchswissenschaftler erwartet wird, der mitsamt seiner Frau in ihrem Haus übernachten soll; eine Ehre, konzernhierarchisch gesehen, eine ehrenvolle Aufgabe. Fehlt noch Tochter Mea und ein Stall im Garten, der von einem Schaf bewohnt wird, das vor Jahren über die Grenze geschmuggelt wurde.

Man merkt schon, das Setting von Bettina Gärtners Roman ist reichlich verwickelt und mutet wie das Skript jener erwähnten Abendserie rund um die gelangweilten Hausfrauen an; man denke nur an die Affären. Die Verwandtschaft von Schafen“ mit dem Ausdruck mit jemandem schlafen“ ist da vermutlich nicht ganz weit hergeholt. Während Klara mit Normas Mann schläft, hat sie gleichzeitig Angst, dass Norma ihr ihren Mann ausspannt. Trau, schau, wem. Es scheint, als wäre an diesem Ort im Osten, der gerade noch Westen ist, alles ein wenig mystisch und schemenhaft. Man weiß nie, wer etwas weiß, etwa der Sekretär des Konzernchefs oder die Empfangsdame, die traditionell ja in allen großen Firmen bestens vernetzt ist. Klara wird auch noch dazu berufen, im Komitee für einen großen Empfang mitzuarbeiten, obwohl sie doch eigentlich nicht für den Konzern arbeitet, quasi nur indirekt zur Familie gehört. Das bedeutet in erster Linie, dass sie gemeinsam mit Norma handschriftlich die zahlreichen Einladungsbriefchen schreibt, ehrenamtlich natürlich.

Was Bettina Gärtner in ihrem auf den ersten Blick seltsamen, bei näherem Hinsehen spannenden Roman zeigen will, ist diese beklemmende Art von Abhängigkeit, in der sich stellvertretend für viele die Protagonistin Klara befindet. Diese Tretmühle aus Zwängen, die das kapitalistische Wirken einzelner Konzerne für Einzelmenschen sein kann, wird erschreckend klar gezeigt, sprachlich gekonnt bleibt Gärtner fast zu nah an ihrer Hauptfigur, die gegen Ende des Romans mehr in ihre Gedanken und Träume, auch in ihre Erinnerungen flüchtet. Das scheint für Menschen wie Klara, deren Alltag so stark fremdbestimmt ist, oft der einzige Ausweg zu sein. Und so beschließt sie, nicht mehr alles wahrnehmen zu wollen, nicht alles wissen zu wollen. Denn schließlich geht es am Ende ja nur um das Wohl des Konzerns, nicht wahr? Dieser Stern am Firmament, von dem alle abhängen.

# Online-Version auf literaturhaus.at

Souverän skurril

schreibkraft – Das Feuilletonmagazin Werner Schandor (Ausgabe 28 wie meinen?“ 12.2015):

Bettina Gärtner entführt in eine klaustrophobische Welt mit mehr Fragen als Antworten.

Mit „Schafskrimis“ à la Glenkill hat Bettina Gärtners Debütroman Unter Schafen nichts zu tun. Eher gleicht das Buch einem leicht kafkaesken Kammerspiel, in dem neben swanetischen Fettschwanzschafen vor allem Lügen und Geheimnisse eine Rolle spielen. Erstere – die Schafe – sind im Roman Lieferanten für ein besonderes Fett, das sich als Basis pharmazeutischer Salben bewährt. Letztere – Lügen & Geheimnisse bzw. der Versuch ihrer Enthüllung – stehen im Zentrum des Buches, das sich um die Führungspersonen eines namenlosen „Konzerns“ dreht, der das georgische Schafsfett verarbeitet und zum Hauptarbeitgeber einer ebenso anonymen Stadt in der Grenzregion eines nicht näher genannten westmittelosteuropäischen Landes wurde, das stark an Österreich in den 1960ern erinnert.

Die Hauptfigur und Ich-Erzählerin ist Klara, die Gattin des designierten Konzernchefs Manek. Klara hat ein Verhältnis mit Fredd, dem Schwiegersohn des Konzerngründers und Ehemann ihrer besten Freundin Norma. Fredd und Klaras Mann, Manek, wiederum sind auf einer gemeinsamen Firmenmission im fernen georgischen Hochtal von Swanetien. Die Kommunikation mit den beiden ist schwierig, meist wird die Telefonverbindung unvermutet unterbrochen. Währenddessen kündigt sich im Rahmen eines Austauschprogramms des „Konzerns“ ein georgischer Forscher in der Grenzstadt an, und Klara hat die Ehre, ihn bei sich daheim zu beherbergen. Komplikationen sind vorprogrammiert.

Bettina Gärtner, Jahrgang 1962, pflegt in ihrem Debütroman ein entspanntes Verhältnis zum klaustrophobischen Ambiente ihres Buches. Mit souveräner Skurrilität enthüllt sie nach und nach die persönlichen Verstrickungen der einzelnen Figuren miteinander. Ein wenig erinnert das Setting an die schrillen Filme eines Wes Anderson, wo ebenfalls mit Mitteln der Reduktion bei gleichzeitiger Überzeichnung der Konturen Hyperrealitäten geschaffen werden. Aber während sich in den Filmen von Anderson gegen Ende hin die verwickelten Geschichten gerne auflösen, gönnt Bettina Gärtner ihren Lesern diese ka­thartische Erfahrung nicht. Im Gegenteil: Der georgische Austauschforscher, der sich bald als alter Bekannter von Klara entpuppt und anscheinend eine geheime Mission zu erfüllen hat, bringt zwar vieles ins Rollen, aber gleichzeitig verdichten sich ab der zweiten Hälfte auch wieder die Mysterien rund um den „Konzern“ und sein ambivalentes Verhältnis zur Außenwelt. Manche Figuren, die in der ersten Hälfte des Buches enorm wichtig waren, verschwinden in der zweiten Hälfte in der Versenkung. Demgegenüber wird der Druck, den die symbolische Ebene des Romans erzeugt, immer größer: Fahnen knattern im Wind oder hängen schlaff herunter – je nach Stimmungslage; Schulbusse und Kinder verschwinden, ohne dass es jemanden beunruhigt; das Telefon ist tot; der Strom fällt aus und das Schaf im Garten von Klara verschwindet – aber die Figuren, die noch aktiv sind, tun so, als ob alles in bester Ordnung wäre, weil sie seit jeder gewohnt sind, so zu tun. Wie heißt es gegen Ende des Buches: „Das Schaf hat einen so zufriedenen Eindruck gemacht. Letzten Endes bleiben aber Tiere rätselhaft.“ – Ebenso wie das in sich geschlossene, surreale Universum, in das Bettina Gärtner in Unter Schafen entführt.

# Online-Version auf schreibkraft.at