Wiep! 2025 abschraffiert

I.

grab 6 b375_h745 (Handyfoto)

Die Idee, Strukturen abzuschraffieren, kam mir schon am ersten Tag, und ausgerechnet angesichts der Arnimschen Gräber. Die bildenden Künstlerinnen und Künstler auf Schloss Wiepersdorf haben mich mit Praxistipps und Material versorgt, so wie bald auch das Wiepersdorf-Team; ein Atelier zur Verfügung zu haben, war eine völlig neue, sehr besondere Erfahrung.

In den zwei Monaten zwischen Schreiben und Schraffieren rund 100 km südlich von Berlin ist für eine Lesung vor Ort dann auch der Wiep!-Bericht übers Schreiben, Leben und Schraffieren entstanden.

Meine wilden Wiep!-Schraffierungen würde ich nun gern verschenken:

Wer möchte, die oder den bitte ich – ohne Scheu und Bescheidenheit – um Reihung von 3 bis 5 oder mehr Blättern (Auswahl s. u.) und Nachricht per Mail, SMS, Whatsapp oder Instagram, ganz wie ihr mögt. Am besten unter Angabe der Nummer am Anfang des Dateinamens am unteren(!) Rand, z. B. 01., 23., 06., 17., 37. usw.

Nichts muss oder eilt. Bei eventuellen Mehrfachnennungen gilt first come, first serve. Dann rücken die jeweils nächst genannten Blätter nach, es wäre somit tatsächlich wichtig, mehrere zu reihen, ohne jede Zurückhaltung. Es sei denn natürlich, euch sagt nur eines zu.

Eure Blätter würde ich dann je nach Format und Zielort usw. verschicken oder euch beim nächsten Wiedersehen übergeben, das machen wir uns noch aus.

Ich bin schon seit Mitte Oktober aus Wiepersdorf zurück. Viele von euch wollten mehr sehen und wissen, die Seite ist das Ergebnis der Überlegungen, wie das bei den Datenmengen am besten zu bewerkstelligen sein könnte.

Sich einfach ein Bild zu machen ist also genauso im Sinn der Sache, wie für sich oder andere etwas auszusuchen …

Die 38 Wiep!-Blätter zur Auswahl:

Farben Wachsmalblöcke

Materialien Kopierpapier, Butterbrotpapier, div. Packpapiere, div. Malerpapiere, Plakatreste, Malerkrepp

Strukturen Trittgitter, Heizkörperabdeckungen, Industrieglas, Plastiktragerl, Peddigrohrkorb, Baumrinden, Granite, Schankabdeckung, Kanaldeckel (Grabinschriften wie etwa bei grab 6 s. o.)

Die bisweilen etwas verrutschten Scans sind auf meinem alten A4-Scanner entstanden. Die Formate der Blätter sind teils sehr unterschiedlich, die Originalmaße in Millimetern Breite (b) mal Höhe (h) im Dateinamen enthalten; der Zusatz ausschnitt verweist auf ein A4-Überformat (DIN A4: b 210 x h 297).

II.

Umdrehungen (AT)
Keilrahmen b600 _h400, mit schraffierten Malerkrepp-Streifen beklebt (Handyfoto)

Wiepersdorf war ein erstes Austesten von Strukturen und Materialien.

In Wien habe ich wieder neue Strukturen und kann auch kurzfristig Material beschaffen:

Als Sichtschutz für sechs Fenster hantiere ich seit Jahren mit vier auf Keilrahmen gespannten Fotoprints (Geschenk mit Bedeutung). Das aktuelle Arbeitsbeispiel Umdrehungen hat dasselbe Format und somit praktische Beweggründe.

Ein weiterer Keilrahmen ist in Arbeit, mal schauen, was danach kommt …